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Hessen, 12/2017
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Liebe Freundinnen und Freunde der hFMA,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
Elvira Notari, Italiens erster Filmemacherin, widmen sich ein Workshop (16. Dezember) und ein Symposium (17. bis 19. Dezember) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. „Jairo Ferreia: Ein erfinderisches Kino“ lautet das Thema bei der Lecture&Film-Reihe Tropical Underground im Dezember.
Um 3D-Audio-Dramaturgien und akustische Hologramme geht es in einem neuen Lehrangebot der Hochschule Darmstadt.
 
Bei den Erfolgsmeldungen gratulieren wir Jakob Zapf und Tonio Kellner (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Kimia Eyzad Panah, Tobias Sauer und Florian Maubach (Kunsthochschule Kassel) sowie Jonatan Schwenk und Brenda Lien (Hochschule für Gestaltung Offenbach).
 
Netzwerk-Notizen gibt es diesmal von der B3 Biennale des bewegten Bildes, der Frankfurt University of Applied Sciences, dem MediaMonday in Dieburg, der Initiative JETS, dem bundesweiten Kurzfilmtag, dem LICHTER Filmfest Frankfurt International, dem KurzFilmFestival Hamburg, dem Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart, dem Internationalen Frauenfilmfestival in Köln und dem Dialogprozess #gutlebendigit@l sowie von Alumni der Kunsthochschule Kassel.

 

 

Symposium und Workshops zu Elvira Notari

Elvira Notari widmen sich ein Workshop (16. Dezember) und ein Symposium (17. bis 19. Dezember) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
 
Im Symposium Echoes of Parthenope: Elvira Notari’s Cinema and Neapolitan Popular Culture geht es um Italiens erste Filmemacherin. Zwischen 1906 und 1930 verfasste sie Drehbücher, führte Regie und produzierte an die 60 Spielfilme und rund 100 Dokumentationen und Kurzfilme. Das Symposium ist Teil eines Forschungsprojektes des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Kinothek Asta Nielsen e.V., ZDF/ARTE und der Pupille – Kino in der Uni.
Neuen Musiken zu Elvira Notaris Stummfilmen widmet sich ein Workshop für Studierende aus dem hFMA-Netzwerk. MusikerInnen stellen ihre Vorgehens- und Arbeitsweisen bei der Komposition und Aufführung vor. Der Workshop findet am Samstag, 16. Dezember (9 bis 11.30 Uhr) in der Pupille – Kino in der Uni statt (Frankfurt-Bockenheim, Mertonstr. 26–28).
Anmeldung zum Symposium und Workshop bitte per Mail.
 
Filme von Elvira Notari sind in dem Festival Transito. Elvira Notari – Kino der Passage vom 14. bis 17. Dezember in Frankfurt zu sehen. Das von Karola Gramann und Heide Schlüpmann kuratierte Programm bietet einzigartige Kinoerlebnisse, seltene Kopien, Projektion der Originalfassungen sowie Live-Musik in Uraufführungen.

 

 
 
 
Lecture & Film: Tropical Underground

Mit Jairo Ferreia: Ein erfinderisches Kino geht es bei der Lecture&Film-Reihe „Tropical Underground“ am Donnerstag, 7. Dezember (20:15 Uhr) weiter. Der teils dokumentarische, teils fiktionale Experimentalfilm O Vampiro da Cinemateca (BRA 1977, 64 min.) steht für das „erfinderische“ Kino, das für den Regisseur und Kritiker Jairo Ferreira (1945-2003) die Essenz des Cinema Marginal ausmachte. Leo Felipe (Filmwissenschaftler, Kurator und Direktor des Non-Profit-Kunstraums Galeria Ecarta in Porto Alegre) hält seinen Vortrag in englischer Sprache.

Kartenreservierung (Eintritt frei) für die Veranstaltung im Kino des Deutschen Filmmuseums (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main) bitte unter Telefon 069/961220-220.

Tropical Underground: Revolutionen von Anthropologie und Kino in Brasilien nach 1965 ist Teil des Campus-Projekts „Tropical Underground“ von Goethe-Universität Frankfurt am Main, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Deutschen Filmmuseum, Museum für Weltkulturen und MAK und bildet zusammen mit der Photo-Ausstellung von Viveiros de Castro das Herzstück der Campus-Veranstaltung.

Tropical
Neues Lehrangebot in Darmstadt

Um 3D-Audio-Dramaturgien und akustische Hologramme geht es in einem neuen Lehrangebot der Hochschule Darmstadt, das auch Studierenden anderer Hochschulen aus dem hFMA-Netzwerk offensteht. In dem Seminar entsteht ein transkulturelles, immersives Hörspiel. Das Spatial SoundWave-System macht es möglich, dass das Hörspiel plastisch im Raum verortet werden kann. Es entstehen akustische Landschaften, die das Publikum vollständig umgeben. Als Ausgangspunkt für die Skriptentwicklung dient ein Text von Raymond Queneau. Gemeinsam mit Schauspiel-Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Frankfurt (HfMDK) werden Szenen erarbeitet. Produziert wird vom 15. bis 17. Dezember am Mediencampus Dieburg.

 

 

 

Erfolgsmeldung aus dem hFMA-Netzwerk
Mittel aus dem Deutsch-französischen Förderfonds erhält die Frankfurter Produktionsfirma Neopol Film von Jakob Zapf und Tonio Kellner (TFM-Alumni der Goethe-Universität Frankfurt am Main) für ihr Filmprojekt Influence. In der spannenden Serie, einer Mischung aus Drama und Thriller, geht es um eine jungen Frau, die ihre Werte beiseitelegt und in die mysteriöse Welt des Lobbyismus einsteigt.
Zwei Studierende der Kunsthochschule Kassel freuen sich über Auszeichnungen bei der Visionale Hessen in der Kategorie „20-27 Jahre und Young Professionals“. Kimia Eyzad Panah gewann mit ihrem 20-minütigen Spielfilm Being Sisters über die dramatische Flucht von zwei Schwestern aus Afghanistan. Den 2. Preis erhielt Tobias Sauer für seinen dokumentarischen Kurzfilm Portrait Wang Bing, der mit dem gleichnamigen chinesischen Künstler im Rahmen der documenta 2017 entstand.
Über den Goldenen Herkules beim Kasseler Dokfest freut sich Jonatan Schwenk, Student der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Kunsthochschule Kassel: Sein Animationsfilm SOG, der bei internationalen Festivals auf Erfolgstour ist, gewann den mit 3.500 Euro dotierten Traditionspreis, der von der Machbar GmbH, Agentur für Werbung und Design mit Hauptsitz in Kassel, gestiftet wird. Eine lobende Erwähnung erhält Räuber & Gendarm von Florian Maubach (Alumnus der Kunsthochschule Kassel).
Foto: Dokfest Kassel
Über eine Nominierung zum Deutschen Kurzfilmpreis 2017 und eine Prämie von 15.000 Euro kann sich HfG-Studentin Brenda Lien freuen: Ihr mehrfach  ausgezeichneter Animationsfilm CALL OF CUTENESS, der 2017 auf der Berlinale präsentiert wurde, schaffte es auch in die prestigeträchtige Endauswahl von zwölf Filmen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters nahm die Auszeichnung am 23. November in Köln vor.  
Foto: hFMA/Horst Martin
 
Netzwerk-Notizen

Bis zum 3. Dezember läuft die B3 Biennale des bewegten Bildes: Unter dem Leitthema „ON DESIRE. Über das Begehren.“ präsentieren in Frankfurt und der Rhein-Main-Region 250 geladene nationale und internationale Akteure aus Kunst, Medien und Technologie ihre Projekte und Ideen aus der Bewegtbildbranche.  Kunst- und Kulturminister Boris Rhein stellt die Bedeutung für Hessens Kreativ- und Kulturwirtschaft hervor: „Die B3 hat sich als Plattform für Kreativität, interkulturellen Austausch und kunstpolitischen Diskurs über die großen Fragen unserer Zeit etabliert. Ich sehe sie auf dem besten Weg, das wichtigste und einflussreichste Festival zum Thema Bewegtbild in Europa zu werden.“

Die kontinuierlich wachsende Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) mit rund 14.500 Studierenden erhält einen Neubau. Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein, Hochschulpräsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, und Prof. Sebastian Jehle von HASCHER JEHLE Architektur stellten am 28. November in Frankfurt den Entwurf für ein neu zu errichtendes Mehrzweck- und Seminargebäude vor.
Das Filmfestival Cuba im Film im Filmforum Höchst (24. Mai bis 2. Juni 2018) sucht für seine 23. Ausgabe Filmstudierende aus Rhein-Main als Juroren für die Vergabe des Kurzfilmpreises „Junges Cubanisches Kino“. Wer Interesse an aufgeweckten lateinamerikanischen Filmen hat und gerne selbst einmal als Jurymitglied einen Preis vergeben möchte, meldet sich bitte bis 3. Februar 2018 bei Felix Hück (fhueck@gmail.com; 0173 6741626 / 069 76 13 12).

Die Zukunft des Pay-TV in Deutschland und Europa lautet das Thema beim nächsten MediaMonday in Dieburg. Prof. Wolfram Winter, ehemals Kommunikationschef von Sky Deutschland, wird am Montag, 11. Dezember (17:45 Uhr) auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt, Campuskino (Hörsaal unter der Aula, Max-Planck-Straße 2) erwartet. Zielgruppe der Veranstaltung (Eintritt frei) sind Studierende, Lehrende und ausdrücklich auch die interessierte Öffentlichkeit.

Kunst sehen/ Seeing
Fabian Schmalenbach und Frauke Lodders, Alumni der Kunsthochschule Kassel, haben einen Dokumentarfilm über die „documenta 14" gedreht. Kunst sehen/ Seeing Art begleitet unterschiedliche Persönlichkeiten durch die Ausstellung. Der 76-minütige Film regt zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst an und gibt die Möglichkeit, einzelne Kunstwerke aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Kunst sehen/ Seeing Art ist in einigen Buchläden in Kassel und online über die Produktionsfirma erhältlich.
Jetzt bewerben für JETS (Junior Entertainment Talent Slate) bei der Berlinale: Die internationale Initiative vereint talentierte Filmschaffende (Regie, Produktion) mit Produzenten, Sales Agents, Finanzierungs- und Verleihfirmen. Ziel ist es, den Debütfilm bzw. zweiten oder dritten Film als Zweiländer-Koproduktion zu drehen. Etwa 20 Filmprojekte werden ausgewählt und zur Pitching-Session am 20. Februar 2018 auf der Berlinale eingeladen. Eine Jury wählt vier Filmprojekte für eine Produktionsentwicklung bzw. Finanzierung aus. Die Teilnahmebedingungen (Bewerbung bis 14. Dezember) sind unter anderem über HessenFilm als PDF abrufbar.
Am 21. Dezember – dem kürzesten Tag des Jahres - findet der bundesweite Kurzfilmtag statt. Die sechste Auflage wird wieder vielfältig: Kinos, Theater, Museen, Galerien, Clubs, Kneipen, Universitäten, Schulkinoprojekte, Einkaufszentren, Nah- und Fernverkehrsunternehmen, Firmen und Privatpersonen haben bunte Kurzfilmprogramme zusammengestellt.
 
„Call for entry“ beim 11. LICHTER Filmfest Frankfurt International (3. bis 8. April): Bis 8. Dezember können Lang- und Kurzfilme aus der Region bzw. mit Regionalbezug (z.B. Herkunft, Firmensitz, Wohn- bzw. Drehort oder Förderung) einreichet werden. Zugelassen sind Produktionen aller Genres ab 2016. Wie immer entscheidet beim Festival eine Jury, wer die Geld- und Sachpreisen sowie den legendären LICHTER-Bembel bekommt.
 
KurzFilmFestival Hamburg
Beim Internationalen KurzFilmFestival Hamburg laufen die Einreichungen. Für den Wettbewerb der 34. Festival-Ausgabe (5. bis 11. Juni) und das 20. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival (3. bis 10. Juni) geht die Frist bis zum 16. Februar 2018. Für den Flotten-Dreier-Wettbewerb (Thema: Skandal) gilt der verlängerte Einsendeschluss bis 1. April 2018. Zur Einreichung (weiterhin keine Einreichgebühren) geht es hier.
Last call: Die Einreichfrist für das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart endet am heutigen Freitag, 1. Dezember 2017. Vom 24. bis 29. April 2018 findet die 25. Ausgabe des international bedeutenden Festival der Animationsfilmer statt. Preise werden in den Kategorien „Internationaler Wettbewerb“ (Kurzfilme), „Young Animation“ (Studentenfilme), „Tricks for Kids“ (animierte Kurzfilme und TV-Serien für Kinder) und „AniMovie“ (Langfilm) sowie dem „Amazon Audience Award“ vergeben. Informationen zu Reglement und Anmeldung gibt es hier.
 
Frauenfilmfestival
„Open call“ beim Internationalen Frauenfilmfestival in Köln (24. - 29. April): Für die mit 10.000 Euro dotierte Sektion Internationaler Debüt-Spielfilmwettbewerb (bis 21. Dezember 2017) und die mit 5000 Euro dotierte Sektion Nationaler Wettbewerb für Bildgestalterinnen (bis 31. Januar 2018) sind noch Einreichungen möglich.    
Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln findet in jährlich wechselndem Rhythmus in den beiden Städten statt. Präsentiert werden rund 100 Filme von Regisseurinnen aus aller Welt.
 
Digitalisierung
Das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt e.V. hat einen zweijährigen Dialogprozess angestoßen zur Frage: Wie können wir die Digitalisierung so gestalten, dass sie sich möglichst positiv auf unsere Lebensqualität auswirkt? Die Ergebnisse sollen Zukunftsentscheidungen in Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und für jeden einzelnen Menschen verbessern. Interessierte können hier an der Online-Umfrage teilnehmen.
 
 
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Anja Henningsmeyer
Geschäftsführerin der hFMA
 
Prof. Bernd Kracke, Prof. Dr. Vinzenz Hediger und Prof. Rüdiger Pichler, Präsidium der hFMA
hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Büro: +49 (0)69 667796-909
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Ostpol
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Redaktion Newsletter: Horst Martin

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